Besonderheiten des Allradantriebs
Es kann sein, dass das Fahrzeug geräuschvoller ist, wenn der Modus „AUTO“ oder „4WD Lock“ aktiviert ist. Dies ist absolut normal. Wenn das System Abweichungen in den Abmessungen der vorderen und hinteren Räder erkennt (z. B. durch zu geringen Reifendruck, starke Abnutzung an einer Achse), wechselt das System automatisch in den Modus „2WD“.
Die Meldung „4WD keine pas-senden Reifen“ wird an der Instrumententafel angezeigt. Fahren Sie mit geringer Geschwindigkeit weiter und suchen Sie baldmöglichst eine Vertragswerkstatt auf.
Eine Abhilfe für dieses Problem kann im Austausch der Reifen bestehen. Verwenden Sie stets vier identische Reifen (gleicher Hersteller, gleiches Profil...) mit dem selben Abnutzungsgrad.
Falls die Räder übermäßig durchdrehen, kann es vorkommen, dass mechanische Komponenten überhitzen.
Sollte dies der Fall sein:
- zunächst leuchtet die Kontrolllampe ’ auf. Der Modus „4WD Lock“ ist weiterhin aktiviert, jedoch empfiehlt es sich, so bald wie möglich anzuhalten, damit das System abkühlen kann (bis die Kontrolllampe erlischt);
- falls weiterhin die Räder durchdrehen, wechselt das System automatisch in den Modus „2WD“, um mechanische Teile vor Schäden zu schützen.
In der Instrumententafel erscheint die Meldung „Allrad Überhitzung“. Solange die Meldung angezeigt wird, kann der Modus nicht gewechselt werden.
Wenn der Motor abgeschaltet wurde, kann es bis zu etwa fünf Minuten dauern, bis das System abgekühlt ist.
Wenn das System einen zu hohen Schlupf an den Vorderrädern erkennt, wird die Motorleistung angepasst, um das Durchdrehen zu verringern.